GWWPA
  God-WorldWide-Prayer-Army
international e.V.

Die Gebetsarmee Gottes

Wenn man von einer Armee hört, denkt man an Krieg, Kampf, Verletzte und Tod. Die Armee von der hier die Rede ist, ist eine Armee mit geistlichen Waffen, eine Armee, deren oberster Befehlshaber Jesus Christus selbst ist. Sie sollte die Vereinigung aller bekennenden Christen im Geist Gottes sein. Jesus hat hier auf Erden den Vater gebeten, mach sie eins wie wir eins sind (Joh 17,11). Angesichts der vielen Denominationen, Gemeinden verschiedenster Glaubensrichtung, besteht, menschlich gesehen, in absehbarer Zeit keine Chance, dass das Gebet Jesu Wirklichkeit wird.

Aber es ist auch nicht anzunehmen, dass Jesu Gebet unerhört bleibt. Deshalb gibt Gott uns in diesen Tagen zunehmender Herrschaft des Antichristen, den Befehl, uns untereinander eins zu machen in einer weltweiten Armee. In 1.Chr 12:22 steht, „auch kamen alle Tage etliche zu David, ihm zu helfen, bis es ein großes Heer ward, wie ein Heer Gottes“.

Der Leib Christi

Die Gemeinden sind die Organe am Leibe Christi, die Armee ist das verbindende Netz, das Gewebe, die Haut, die alles umschließt, das Blut, das Krankheitskeime zunichte macht und den Organen die notwendigen Nährstoffe zuführt. So unterschiedlich die Organe auch sind, sie werden von der Haut bedeckt und zu einem Organismus zusammen gehalten.

Das Gehirn als oberste Steuerzentrale regelt alle Vorgänge und sorgt für ein harmonisches Miteinander. So ist am Leibe Christi der Herr selbst Kopf und Kommandozentrale des ganzen Organismus.

Die Organe (Gemeinden) können allein nicht überleben. Das Blut, die Flüssigkeiten und die Haut (Armee) sind allein wirkungslos. Das Blut sorgt für die Unversehrtheit, Gesundheit des Organismus. Es wacht über jeden Eindringling und stürzt sich sofort auf jeden Feind, um ihn zu vernichten.

So sind es auch wichtige Aufgaben der Armee über alle feindlichen Bewegungen zu wachen „Verstärkt die Wachen! Stellt Beobachtungsposten auf! Legt einen Hinterhalt!“ – Jer 51:12. Macht den Feind unschädlich, wenn er sich einzuschleichen versucht. Diese Aufgaben werden in Gottes Armee durch unsere Gebete ausgeübt.

Aber hier ist es wiederum wichtig, nicht mit stumpfen Waffen gegen den Feind anzugehen. Die Bibel spricht davon, dass das Wort Gottes schärfer ist als ein zweischneidiges Schwert (Hebr 4:12). Mit einem Schwert rundum zu schlagen, bringt nicht viel, selbst wenn das Schwert haarscharf ist. Es muss gezielt auf den Punkt zustoßen.

Allgemeine, breit gestreute Gebete, sind daher nicht so wirksam wie gezielte, vereinte Gebete. Paulus sagt: Seid nüchtern und wachsam. Wir müssen die Bewachung verstärken (Jer 51:12), auf der Lauer liegen, ruhig ohne Ungeduld. Dann, wenn der Feind sich zeigt, zustoßen.

Mit jedem Gebet treten wir vor den Thron Gottes

Es gibt viele Arten des Gebets, darüber gibt es noch weitere Ausführungen. Eins müssen wir nur wissen und fest in unserem Glauben verankern: Mit jedem Gebet im Namen Jesu treten wir vor den Thron Gottes und haben eine Audienz beim himmlischen Vater, dem Schöpfer aller Dinge. Das allein ist unvorstellbare Herrlichkeit. Gehört wird es auf jeden Fall, ob es erhört wird, hängt von uns ab, inwieweit wir uns Anweisung holen, was dran ist. Wenn zwei beten, der eine bittet um schönes Wetter am nächsten Tage, weil er einen Ausflug plant und der andere bittet um Regen, weil er Saat ausgestreut hat, was soll Gott dann tun? Wenn wir nach seinem Plan beten, nach seinem Willen, können wir sicher sein, dass unser Gebet erhört wird.

Entscheidend ist auch, ob wir gereinigt sind durch sein Blut, denn sonst können wir seinen Willen nicht erkennen.

In jeder Armee müssen die Rekruten ausgebildet werden. So müssen wir alle noch eine Menge über wirksames, siegreiches Gebet lernen.

Wie kann das praktisch erreicht werden?

Das Internet als das World Wide Web soll uns dazu dienen, Kontakt miteinander zu bekommen, Kontakt zu halten, Informationen auszutauschen und Gebets-Aktionen und Konferenzen abzusprechen und abzustimmen. Mit jedem Kontakt miteinander und jeder siegreichen Gebetsaktion verbessert sich unser Ausbildungsstand und unser Gebetsmut.

So sollten auch Verbindungen zu schon bestehenden Gebetsbewegungen gesucht werden, um möglichst zusammenzuarbeiten.

Als Mitkämpfer oder als Gemeinde in einer weltweit agierenden Gebetsarmee dürfte es leichter sein, weltweit Kontakte zu anderen Geschwistern oder Denominationen herzustellen, wenn Name, Adresse und Televerbindungen über das GWWPA-Netz zu erfahren sind.