Neu geboren aus Wasser und Geist
Welche Schritte sind zu gehen?
1. Wiedergeburt
Joh.3:5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei
denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das
Reich Gottes kommen.
Mit der Lebensübergabe ist das Alte vergangen und etwas ganz Neues ist geworden (2.Kor. 5:17). Es ist eine Kehrtwendung im Geist von Altem zu Neuem. Das Licht der Wahrheit erleuchtet jetzt des Menschen Geist. Wenn vorher die Bibel ein "Märchenbuch" war, weil sie nicht verstanden wurde, so beginnt es jetzt zu wetterleuchten in uns. Wir erkennen, dass die Bibel Gottes Wort ist und Gottes Wort ist die Wahrheit. Eine Wahrheit, die uns freimacht von den weltüblichen Meinungen und Auffassungen. Wir erkennen und wissen jetzt, dass wir auf dem richtigen Wege sind, denn Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
2. Gottes Glaube
Unser Glaube ist in Wahrheit Gottes Glaube für uns und in uns. Mit unserem
Glauben ist nicht viel getan. Die Welt glaubt auch und geht in die Irre. Mit der
Erneuerung unseres Geistes und dem Eindringen in Gottes Wahrheit durch sein Wort
(Bibellesen) kommt der Glaube Gottes. Daran müssen wir festhalten, egal was die
Welt sagt oder was geschieht. Jesus hat uns die Zusicherung gegeben, dass er
immer bei uns ist und uns nicht verlassen und versäumen wird. Das sagt nicht
Irgendwer, sondern der Sohn Gottes, der stellvertretend für uns am Kreuz
gestorben ist zur Vergebung aller Schuld. Das Falsche lassen und das Richtige
tun bedeutet, ihm gehorsam sein.
3. Die Glaubenstaufe
Zu den Schritten der Wiedergeburt gehört neben der Buße und dem Glauben zur
Rechtfertigung das Wasserbad: Joh.3:5;Titus 3:5, die Glaubenstaufe. Die
biblische Taufe ist kein Benetzen oder Beträufeln im Babyalter, wo noch nicht
geglaubt wird, sondern ein vollständiges Bad, ein vollständiges Untertauchen. Es
ist auch keine 'Wiedertaufe'. Das wäre sie nur, wenn das Erste, die Babytaufe,
genau so wiederholt würde.
Sie ist etwas ganz anderes, nämlich genau was die Heilige Schrift sagt und an
vielen Beispielen belegt, so z.B. Jesu Taufe durch Johannes, den Täufer. Die
Taufe ist ein Gehorsamsschritt im Glauben an den Herrn. Damit wird bekundet,
dass der alte Mensch untergeht und der neue Mensch aufersteht.
Die Taufe muss nicht unmittelbar nach dem Übergabegebet (Lebensübergabe) vonstatten gehen,
sondern kann jederzeit nachgeholt werden. Je eher aber desto besser. Die GWWPA hofft, dass wir bald ein
engmaschiges Netz von Verbund- und Partner-Gemeinden haben, sodass wir im
Bedarfsfall in Ihrer Nähe befindliche Taufgemeinden benennen können.
Soviel bekannt, halten die Landeskirchen an der Kindestaufe fest, obwohl Luther
u.a. sie als unbiblisch bezeichnet hat. Freikirchliche Gemeinden praktizieren
mehrheitlich die Erwachsenentaufe, vor allem die Baptisten, wie schon der Name
besagt.
4. Die Geistestaufe
Nach der Lebensübergabe, die 1. Umkehr (Buße) und 2. Glauben umfasst, wird der Geist im Menschen erneuert.
3. Die Glaubenstaufe festigt die Glaubensgrundlage. Gott will uns
aber mehr schenken. Der Vater, der Sohn
und der Heilige Geist wollen in uns Wohnung machen. Dazu hat Jesus gesagt, dass
er uns den Heiligen Geist senden wird als Begleiter, Beschützer, Tröster, Ratgeber und
Verteidiger. Er will uns füllen mit dem Heiligen Geist. Das ist die Taufe im
Heiligen Geist, die uns Kraft gibt und mit Gaben zum Dienst verbunden ist, vor
allem die Gabe der Zungensprache. Sie ist die äußere Gewissheit, dass wir
die Taufe im Heiligen Geist empfangen haben.
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