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international e.V.

Die Kraft der Gebete

Wenn von Gebet die Rede ist, weiß jeder, zumindest jeder Christ, was gemeint ist. Vielleicht denkt man zuerst an das Vater unser. Aber das ist nicht das einzige Gebet in der Bibel. Es gibt viele andere Gebetstexte, auch im Alten Testament. Wenn solche Gebete ernsthaft und aus dem Herzen gesprochen werden, verfehlen sie ihre Wirkung nicht, denn Gott sagt, dass sein Wort nicht leer zu ihm zurückkommt, bevor es das tut, wozu es gesandt wurde (Jes 55:11a).

Es wird viel in der Welt gebetet, in den Kirchen, in den Gemeinden, Hauskreisen, Familien und im einsamen Kämmerlein. Soweit es sich um Christen handelt, kann man davon ausgehen, dass sie den richtigen Gott anbeten.

Mohammedaner beten zu Allah. Andere Religionen beten ebenso, wenn nicht immer zu einem persönlichen Gott, meist zu Gottheiten und Götzen. Satanspriester und Satansangehörige in Satanskirchen beten zu Satan. Geschäftsleute beten nicht selten den Götzen Mammon an. Shareholder-Value ist das Zauberwort der Businessmen und Börsenleute, d.h. Gewinnmaxierung in den Aktiengesellschaften um jeden Preis. Die Börsenkurse der eigenen Aktien müssen immer steigen, sonst stimmt es nicht. Atheisten glauben nichts anzubeten. Sie wissen nicht, dass sie der materialistischen Weltschau verfallen sind. Sie haben keine Ahnung von der geistlichen Welt, weil man sie nicht sieht. In Wahrheit ist es die eigentliche Welt, die Welt der Ursachen. Gott ist Geist. Er ist der Schöpfer aller Dinge. Alle Mensch haben eine Ahnung von dieser geistlichen Welt. Sie verdrängen sie, weil sie keinem höheren Wesen verantwortlich sein wollen. Das bringt eine innere Leere. Wenn sie nicht von Gottes Geist gefüllt ist, – und das ist nur möglich, wenn sie sich dem Schöpfer voll unterordnen – versucht man alle möglichen Klimmzüge‘, die innere Leere auszufüllen. Häufig angewandte Mittel sind: Alkohol, Drogen, Geldgier, wirtschaftlicher Erfolg, Sex, Homosexualität, Extrem-Sport, Religionen, New-Age, Anthroposophie, Theosophie, Scientology, Christian-Science, Freimaurertum, Satanismus, Okkultismus aller Formen, Kampfsportarten etc. Die Welt ist voll davon.

Aber wenn sie in akute, lebensbedrohende Not kommen, wissen einige von ihnen auf einmal zu diesem persönlichen Gott zu schreien. So unglaubhaft es klingt, dieser Gott gibt ihnen und jedem Menschen die Zusicherung: „Rufe mich an in der Not, so  will ich dich erretten“. Das ist unser Gott und seine Liebe ist allumfassend, gleichbleibend und allgegenwärtig. Ein solcher Gebetsschrei aus tiefster Not bewegt sein Herz und sein Wort tut, wozu es gesandt wurde.

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden. Wenn nun ein Mensch offenherzig zu ihm kommt, seine Sünden bekennt und um Gnade bittet, dann freut er sich und die Engel mit ihm. Damit wird der Mensch wiedergeboren, d.h. Gottes Geist kommt in ihn und macht ihn zu einer neuen Schöpfung. Er empfängt ewiges Leben, denn Gottes Geist ist ewig.
In 2.Kor 5:17 steht geschrieben: "Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden".

Ist es nicht erstaunlich, dass solche einfachen Gebete Welt verändernde Tatsachen schaffen? Und diese Möglichkeit ist jedem Menschen gegeben? Wer verblendet die Menschen so, dass sie ihr Heil in jedem Mist suchen nur nicht da, wo es wirklich zu finden ist?

Die Gebetsarmee ist eine Armee Gottes. Es ist eine Armee, die der einzige lebendige Gott, Schöpfer Himmels und der Erden, befiehlt. Sie basiert hauptsächlich auf Gebeten d.h. Gesprächen mit Gott. Deshalb müssen wir sicher gehen, dass wir zu diesem Gott beten und zu keinem anderen. Nur so können unsere Gebete erhört werden.

Grundlage ist, was die Bibel sagt, nämlich dass
  1. wir uns zu Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus 
    bekennen,
  2. wir glauben, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, für uns am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, um uns aus dem Reich des Satans zu erlösen, 
  3. er aus dem Grabe auferstanden und aufgefahren ist zum Himmel, wo er sich zur Rechten des Vaters gesetzt hat
  4. und von dort wiederkommen wird.
In der Gebetsarmee glauben wir weiterhin, dass Jesus Christus der Oberbefehlshaber der Armee ist und es sein Ziel ist, Satan die letzte Niederlage zu bereiten. Wir glauben, dass wir am Ende der Zeiten, so wie es die Bibel ankündigt, angelangt sind. Schaut euch doch nur um in der Welt. So viele Katastrophen hat es noch nie gegeben. Wie kann Gott das alles zulassen, fragen sich oftmals auch Christen. Wenn sie in die Bibel schauen würden, könnten sie lesen, dass Gott selbst das alles durch seine Propheten vorausgesagt hat. 

Sie beten um Bewahrung und Verhinderung der Katastrophen. Aber sie wissen und glauben nicht, dass der Herr alles unter Seiner Kontrolle hat. Leid, Elend und Katastrophen sind oft das letzte Mittel des Herrn, Menschen zu sich zu ziehen. Die größten Erweckungen kommen aus Gerichten Gottes. Ein praktisches Beispiel aus unseren Tagen ist die Erweckung in Uganda. Fürchterliche Gerichte sind über das Land hinweggegangen. Die jetzige Erweckung schwappt über auf Nachbarländer und Länder in Europa. Es ist daher nicht Aufgabe der Gebetsarmee, den Herrn um Aussetzung Seiner Gerichte zu bitten, sondern, dass Er den Menschen die geistlichen Augen öffne und Licht in ihre verblendeten Sinne und Gedanken gebe. Wenn sie dann Buße tun und sich zu Ihm bekennen, kann der Herr Gnade schenken und das Gericht aussetzen. Es gibt einige Beispiele, dass der Herr nach Buße und anhaltendem Gebet, seinen Sinn geändert und kein Gericht über die Menschen hat kommen lassen. Ein solches Beispiel in der Bibel ist Ninive.

Wenn der Herr uns Gebetskämpfern Gericht ankündigt für die Welt, dann sollen wir unbedingt durch Fürbuße und Fürbitte für die Verlorenen vor den Herrn treten und auch zumindest um Aufschub für bevorstehende Gerichte bitten, damit noch viele Menschen gerettet werden können.

Es ist hohe, wenn nicht höchste Zeit, dass die Christen aufstehen und in den Kampf gegen Satan eintreten. Der Herr, unser Gott, hat uns viele überlegene Waffen gegeben. Da ist sein Wort, das vergossene Blut und der Tod seines Sohnes am Kreuz, seine Auferstehungskraft und nicht zuletzt das persönliche Gespräch mit ihm, das ist das Gebet der Heiligen vor dem Thron Gottes. Diese Waffen garantieren uns den vollständigen Sieg, den der Herr in seinen Händen hält.

Unsere Gebete müssen, wenn sie durchschlagen sollen, in Freimut vor dem Throne Gottes vorgetragen werden. Jesus sagt: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich“. Er ist der einzige Weg. Wir können ihn nur gehen, wenn wir an ihn glauben und uns ihm unterwerfen. Sofern es noch nicht geschehen ist, kann das Gebet auf dem Anmeldeformular dazu benutzt werden.

Der Herr will, dass wir eins mit ihm sind. Für den einzelnen Menschen ist dazu nur ein Entscheidungs- und Übergabegebet erforderlich. Aber der Herr Jesus hat den Vater damals vor 2000 Jahren darum gebeten, uns eins zu machen, wie er und der Vater eins sind (Joh. 17ff.). Das heißt doch, dass wir untereinander und miteinander eins im Geiste sind. Angesichts der vielen Kirchen, Gemeinden und Denominationen liegt klar auf der Hand, dass diese Einheit im Geiste bis heute nicht zustande gekommen ist. Auch wenn viele Gemeinden dieses Ziel vor Augen haben, oder wenn Gemeinden sich bewusst freundschaftlich und geschwisterlich annähern – oder auf Konferenzen, Kirchentagen usw. geschwisterliche Liebe spürbar wird, fehlt doch noch die weltweite Vereinigung im Geiste. 

Wenn dem aber so ist, dann fehlt bis heute Wesentliches in der Christenheit.
Man stelle sich nur vor, dass der Sohn Gottes seinen Vater um etwas gebeten hat, was bis jetzt nicht eingetroffen ist. Es ist anzunehmen, dass dieses Gebet unseres Herrn bedeutsamer war als das Vaterunser, das er seinen Jüngern auf ihre Anfrage hin lehrte. Es wird schließlich als das hohepriesterliche Gebet bezeichnet.

Können wir uns nur annähernd vorstellen, was in der Welt passiert, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dass der Vater dieses herzliche Anliegen und Gebet seines Sohnes erhört und Wirklichkeit werden lässt? Können wir uns vorstellen, welche Auswirkungen das  auf die Gebetswirklichkeit der gesamten Christenheit hat? Wir haben zwar mit aller Mühe geglaubt und glauben wollen, dass die vielen Passagen in der Bibel stimmen, wo Gott feste Zusagen macht, unsere Gebete zu erhören. Aber die Gebetspraxis hat das oft genug nicht bestätigt.

Hängt das vielleicht damit zusammen, dass Gott nirgends zugesagt hat, unsere Gebete sofort oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erhören? Vielleicht werden die vielen großen nach Seinem Willen vorgetragenen, aber noch unerhörten Gebete nach Gottes Plan erst nach Erfüllung des hohepriesterlichen Gebets unseres Herrn Jesus erhört? 

Das gilt zunächst für jeden Kämpfer in der Truppe, dann aber für die gesamte Armee mit allen angeschlossenen Kirchen und Gemeinden in der Welt.

Gebete, die dem Plane Gottes, d.h. seinem Willen, entsprechen und in voller Übereinstimmung mit ihm sind, setzen alle notwendigen Kräfte Gottes in Bewegung in Richtung Endsieg. Wir müssen uns nur einmal vorstellen, über welche Kräfte Gott verfügt. Er hat das ganze Universum geschaffen, hält alles zusammen und bestimmt jedem Himmelskörper seine präzise Bahn. Den Menschen hat er nach seinem Bilde geschaffen. Deshalb will er mit allen Mitteln, dass der Mensch aus der Herrschaft des Satans, in die er durch Gedankenlosigkeit hineingekommen ist, befreit wird, um ihn in sein herrliches Reich zu versetzen. Dazu hat er sich vorgenommen, dass der Mensch selbst eine neue in klaren Gedanken, d.h. im Glauben getroffene Entscheidung trifft. Dazu wäre er nicht imstande, wenn der Herr nicht selbst durch seinen Tod am Kreuz und durch sein vergossenes Blut das Lösegeld gezahlt hätte.

Wir sind also auserkoren, uns selbst(!?) zu erlösen, aber nicht mit eigener Muskelkraft, sondern durch seine Blutskraft. So treten wir in Seiner Armee an, dem Satan zu zeigen, wer der Herr der Armeen ist. Denn als Oberbefehlshaber verfügt er nicht nur über unsere irdischen Truppen, sondern insbesondere über die Heerscharen des Himmels. Er ist ja der Herr der Heerscharen. Sie sind nicht nur waffenmäßig, sondern auch zahlenmäßig dem Feind überlegen. Wenn wir den Herrn bitten, uns seinen Sieg zu geben in einer bestimmten Schlacht, dann sagt der Herr, seid stille, ich kämpfe für euch. Es muss dem Herrn eine besondere Freude sein, wenn er auf Grund unserer Gebete dem Feind  weitere Schlappen bereiten kann. Und wir freuen uns mit ihm. 

Die Erhörung unserer Gebete hängt nicht von der Länge der Gebete oder von der Wiederholung bestimmter Worte ab. Unser Gott ist nicht schwerhörig. Er kennt jeden unserer Gedanken. Aber die Übereinstimmung mit seinem Willen und unsere Gebetsintensität garantieren die Erhörung unserer Gebete, es sei denn, wir bitten übel. Jak 4:3: „Ihr erlanget es nicht, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und bekommt es nicht, weil ihr übel bittet, um es mit euren Wolllüsten zu verzehren“.

Satanische Festungen (2.Kor 10:4)
Satan hat seine Festungen in den Menschen. Es sind Gedankenfestungen oder anders ausgedrückt: Bollwerke aus falschen Gedanken, Lügen, Vorstellungen, Konzepten, Theorien, Lehren, die lange Zeit immer wieder ‚als richtig‘ in unser Bewusstsein aufgenommen wurden. Wenn ein Mensch die Wahrheit erkennt (Joh 8:32), bricht dieses Lügengebäude in dem Maße zusammen, wie die Wahrheit erkannt wird. Da diese Bollwerke Stein für Stein, Lüge für Lüge in langer Zeit errichtet wurden, bedarf es meist einer gewissen Ausdauer, sie abzureißen und durch Bausteine der Wahrheit, das ist das Wort Gottes, zu ersetzen. Voraussetzung bei dem Betroffenen ist, dass er die Belastung bei sich erkennt und den Willen hat, frei zu werden. Er muss dabei immer wieder auf den Herrn schauen und um Weisheit und Wahrheit bitten. Hier ist oft Fürbuße, Fürbitte und Belehrung im Wort und manchmal auch Fasten als gottgemäße Waffen zur Zerstörung der Bollwerke erforderlich. Der Herr sagt: „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir alle Tage bis an das Ende der Welt“.

Es scheint mir, der sicherste Platz auf der Erde ist in Gottes Armee unter dem Oberbefehl des Höchsten. Ps.91 spricht von dem Schirm des Höchsten, dass er seinen Engeln befohlen, uns zu beschirmen, damit unser Fuß nicht an einen Stein stoße, dass wenn 1000 zu unserer Seite und 10000 zu unserer Rechten fallen, so soll es uns doch nicht treffen. Brauchen wir noch größere Verheißungen und Zusagen des Allerhöchsten? Gibt es eine schönere Aufgabe, als so beschützt in einen Krieg zu ziehen, dessen glorreicher Sieg schon errungen ist?